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 Pinky`s Bilderblog

Dunkel war`s

Dunkel war`s

 

Dunkel war's der Mond schien helle,

Schnee lag auf der grünen Flur

als ein Auto blitzeschnelle,

langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,

schweigend ins Gespräch vertieft,

als ein totgeschossener Hase,

auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Auf 'ner grünen Rasenbanke,

die rot angestrichen war,

saß ein blondgelockter Jüngling

mit kohlrabenschwarzem Haar.

Im Arm ne' alte Schrulle,

zählte kaum erst 17 Jahr,

In der Hand ne' Butterstulle,

die mit Schmalz bestrichen war.

Und verliebt sprach er zu ihr,

mein geliebtes Trampeltier.

Augen hast du wie Korallen,

die dir aus dem Kopfe fallen.

Und eine Nase sag ich dir,

alle Kälber gleichen dir.

Droben auf dem Apfelbaume,

der sehr süße Birnen trug,

hing der Frühlings letzte Pflaume

und an Nüssen noch genug.

Und der Wagen fuhr im Trabe,

rückwärts einen Berg hinauf.

Droben zog ein alter Rabe

grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen

und mit fürchterlichem Krach,

spielen in des Grases Zweigen

zwei Kamele lautlos Schach.

Und zwei Fische liefen munter,

durch das blaue Kornfeld hin.

Endlich ging die Sonne unter,

und der graue Tag erschien.

Dies Gedicht von Goethe,

schrieb Schiller abends bei der Morgenröte,

als er auf dem Nachttopf saß,

und die Zeitung las.

 

Dunkel war`s

 

 

 

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