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 Pinky`s Bilderblog

Bergdrama

Bergdrama
 Bergdrama am Nanga Parbat

Ende der 20er-Jahre und Anfang der 30er-Jahre gab es massive Streitigkeiten bei den deutschen Bergsteigern, die sich auch auf die Expeditionen in das Himalaya-Gebiet ausgewirkt hatten. Vor allem zwischen Paul Bauer Bergdrama und Wilhelm Welzenbach Bergdrama gab es viele Differenzen und Paul Bauer hatte die Unterstützung des Nazi-Regimes auf seiner Seite. Nachdem er aber immer wieder am Kangchendzönga gescheitert war und Welzenbach 1932 am Nanga Parbat bis auf 7.000 m gekommen war, schwenkte das Nazi-Regime um.

Bergdrama

1934 kam eine riesige deutsche Expedition zurück zum Nanga Parbat. Diesmal wurde sie voll vom Nazi-Regime unterstützt und es gab die besten Träger, das beste Material und alle Komponenten, die für einen erfolgreichen Aufstieg nötig waren. Mit der Forschung war es nun vorbei, es gab nur ein Ziel: den Berg für Deutschland zu besiegen.

Wieder war Willy Merkl Bergdrama der Leiter der Expedition und wieder wurde die Route gewählt, wie schon 1932. Doch am Ostgrat musste die Rückkehr angetreten werden, weil einer der Bergsteiger, Alfred Drexel, plötzlich an einem Lungenödem verstarb. Dieser Rückzug kostete der Expedition den Gipfelsieg. Doch es sollte noch schlimmer kommen.

17 Tage später waren die Bergsteiger wieder am Ostgrat und passierten eine Felssäule, die seither als Mohrenkopf bekannt ist. Danach fiel der Grat leicht abwärts, um im Anschluß zum Silbersattel hinauf zu führen. In der Senke unter dem Sattel wurde Lager VII errichtet. Am folgenden Tag machten sich fünf Bergsteiger und elf Sherpas auf, um zum Gipfel aufzusteigen.

Die Österreicher Aschenbrenner (er war schon 1932 dabei) und Erwin Schneider waren um 10.30 auf dem Silbersattel und warteten dort auf die anderen. Um 14 Uhr waren sie unterhalb des Vorgipfels auf 7.830 Metern Höhe. Sie hatten noch 300 Höhenmeter vor sich und real 1,5 Kilometer Strecke. Doch die anderen waren nicht nachgekommen.

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Die Österreicher gingen zurück und stellten fest, dass die Deutschen auf dem Silbersattel ein Lager aufgebaut hatten. Versuche, die Deutschen zu bewegen, den Gipfel anzugreifen, schlugen fehl. Fataler war, dass die riesige Expedition auf dem ganzen Berg verteilt war. Denn bei Lager IV war mieses Wetter, weshalb keine Nahrungsmittel in die oberen Lager gebracht wurden. Und dann brach in der Gipfelregion ein Sturm aus.

Tagelang waren die Bergsteiger am Silbersattel eingesperrt ohne Nahrung und entkräftet. Die Österreicher Aschenbrenner und Schneider begannen mit drei Sherpas den Abstieg, wobei einer der Sherpas abstürzte und damit war die Ausrüstung, vor allem die Schlafsäcke verloren. Sie lösten sich von den beiden Sherpas und retteten sich in das Lager IV. Die oben verbliebenen Deutschen und Sherpas starben einer nach dem anderen im Unwetter.

Aschenbrenner und Schneider wurden später für unehrenhaft erklärt, weil sie die Sherpas alleine ließen, eine Entscheidung, die umstritten ist. Sie retteten ihr Leben, warum sie die beiden Sherpas nicht mitgenommen haben, weiß niemand.

Noch schlimmer wurde es 1937, als die Deutschen wieder am Nanga Parbat waren. Sie hatten ein großes Lager IV unterhalb des Rakhiot Peak, in dem sieben deutsche Bergsteiger und neun Sherpas waren, als am 14. Juli ein Eissturm losbrach und eine Lawine verursachte, die alle 16 Männer auf der Stelle tötete. Diese Tragödie am Nanga Parbat war die schlimmste aller Achttausender. Eine ähnliche Katastrophe gab es 1972 am Mansalu, als ebenfalls eine Lawine, die durch den Sturm ausgelöst worden war, 15 Männer im Höhenlager tötete.

Das Nazi-Regime hatte den Nanga Parbat längst als "deutschen Schicksalsberg" bezeichnet und weitere Versuche bis zum Zweiten Weltkrieg scheiterten ebenfalls, vor allem des Wetters wegen.

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